Marie von Ebner-Eschenbach
105 quotes
Biography
Baroness Marie von Ebner-Eschenbach née Countess Dubsky was an Austrian writer and a noblewoman. Noted for her psychological novels, she is regarded as one of the most important German-language writers of the latter portion of the 19th century.
"We don't believe in rheumatism and true love until after the first attack."
"Der Gescheitere gibt nach! Ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit."
"We are so vain that we value the opinion even of those whose opinions we find worthless."
"In der Jugend lernt, im Alter versteht man."
"Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette."
"Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich."
"Die jetzigen Menschen sind zum tadeln geboren. Vom ganzen Achilles sehen sie nur die Ferse."
"Die glücklichen Pessimisten! Welche Freude empfinden sie, so oft sie bewiesen haben, daß es keine Freude gibt."
"Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit."
"Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, dass man nicht begreift."
"Die einfachste und bekannteste Wahrheit erscheint uns augenblicklich neu und wunderbar, sobald wir sie zum ersten Mal an uns selbst erleben."
"Der Verstandesmensch verhöhnt nichts so bitter als den Edelmut, dessen er sich nicht fähig fühlt."
"Künstler, was du nicht schaffen mußt, das darfst du nicht schaffen wollen."
"Nichts wird so oft unwiederbringlich versäumt wie eine Gelegenheit, die sich täglich bietet."
"Wer nichts weiß, muss alles glauben."
"Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft."
"Raison annehmen kann niemand, der nicht schon welche hat."
"Wenn man nur die Alten liest, ist man sicher, immer neu zu bleiben."
"Wenn der Kunst kein Tempel mehr offen steht, dann flüchtet sie in die Werkstatt."
"Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei."
"Wir sollen immer verzeihen, dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen um unseretwillen."
"Das Alter verklärt oder versteinert."
"Es ist ein Unglück, daß ein braves Talent und ein braver Mann so selten zusammen kommen!"
"Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen."
"Unerreichbare Wünsche werden als »fromm« bezeichnet. Man scheint anzunehmen, dass nur die profanen in Erfüllung gehen."